Zusatzausbildung für die Besonderheiten und Gefährdungen von hochvolteigensicheren Systemen

Fachkundiger für Arbeiten an hochvolteigensicheren Systemen

Arbeiten an serienmäßig produzierten Hybridfahrzeugen und anderen Fahrzeugen mit Hochvoltsystemen (HV-Fahrzeugen) können von allen Mitarbeitern in Kfz-Werkstätten und Karosserie-Fachbetrieben durchgeführt werden, die eine abgeschlossene Berufsausbildung haben und zu den Besonderheiten und Gefährdungen an Kraftfahrzeugen mit HV-Systemen unterwiesen wurden.

Mit der Zusatzausbildung „Fachkundiger für Arbeiten an hochvolteigensicheren Systemen“ dürfen Handwerker HV-Systeme spannungsfreischalten und selbst Arbeiten an spannungsfreien HV-Komponenten durchführen oder andere Mitarbeiter unterweisen, damit diese in der Lage und berechtigt sind, unterstützende Tätigkeiten an HV-Systemen unter ihrer Aufsicht durchzuführen.

Lehrgangsinhalte

  • Elektrotechnische Grundkenntnisse
  • Alternative Kraftstoffe und Antriebe
  • HV-Konzept und Kraftfahrzeugtechnik
  • Aufbau, Funktion und Wirkungsweise von HV-Fahrzeugen
  • Elektrische Gefährdungen und Erste Hilfe
  • Fachverantwortung
  • Schutzmaßnahmen gegen elektrische Körperdurchströmung und Störlichtbögen
  • Definition “HV-Eigensicheres Fahrzeug“
  • Allgemeine Sicherheitsregeln
  • Praktisches Vorgehen bei Arbeiten an HV-Fahrzeugen und HV-Systemen
  • Praktische Übungen und Demonstrationen

Weitere Informationen

Christian Scholder
Telefon 07131 791-2706
christian.scholder@btz-heilbronn.de

Kursdatenbank

Zugangsvoraussetzungen

  • Kfz-Mechaniker, Kfz-Elektriker und Kfz-Mechatroniker mit Ausbildungsabschluss nach 1973
  • Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker bzw. Mechaniker für Karosserieinstandhaltungstechnik mit Ausbildungsabschluss nach 2002
  • Personen, die eine entsprechende Zusatzausbildung als Kfz-Servicetechniker bzw. Meister nachweisen können